Trinidad ist kleiner als gedacht und hat noch großteils Kopfsteinpflaster. Die Casa-Umsortierung klappt gut. Unsere geplante Wirtin, deren Mutter gestorben ist, bringt uns eineinhalb Straße weiter zu der neuen Casa. Außen pfui, innen hui gilt hier wohl öfter. Unsere neue Casa ist sehr hübsch, farbenfroh, nett verwinkelt, gut in Schuss und geschmackvoll eingerichtet mit beigen Zimmerwänden (Außenmauer zur Straße in fuchsia, Frühstücksterrasse zwischen kräftigem rot und türkis, Dachterrasse noch neu und ohne Farbe). Nigelnagelneues Bad mit Fön (wer braucht das hier?!), extra Zimmer für den obligatorischen – und notwendigen – Kühlschrank. Wir stellen die Möbel um, so dass wir mehr Platz haben und die Tür zum Kühlschrankraum (der viel Fenster und keine Beschattungsmöglichkeit hat) schließen können. Mein Mann sagt, wenn unser Hotelzimmer auf diese Art ist, würde ihm das sehr gefallen.
Apropos Mann: meiner hat Schmerzen am Fuß seit gestern, wir sind etwas fußlahmer als sonst. Heute schonen wir ihn und bleiben nur ein bisschen in der Stadt, damit wir morgen hoffentlich wandern können.