Heute ähnlicher Tag wie gestern. Das Meer ist anhaltend traumhaft. Gegen Nachmittag gabs ein paar Wolken, erst Tupfer, dann dichter, aber an der Temperatur merkt man nichts, und das Pastell-Türkis-Tiefblau bleibt. Die gestrige Schattentaktik hat geholfen und geht heute auch wieder auf.
Die Salsastunde am Strand wird mit DJ Ötzi eingeleitet. Nach der Einleitung wird die Musik nett 😉 Wir tanzen nicht mit, der Fuß ist nicht besser geworden. Längere, gemeinsame Spaziergänge sind daher leider auch keine gute Idee.
Den Hundertjährigen habe ich beendet (sollte ich meinem schwedischen Herzensbruder empfehlen!) und mit Adams‘ Letzten ihrer Art angefangen. I like!
Besonderheiten unseres Urlaubsalltags = Normalitäten in Kuba:
– Ich habe beim dritten Anlauf und nach einer Dreiviertelstunde die richtige (und dann geöffnete) Stelle für Briefmarken erwischt, konnte welche kaufen und habe 14 Postkarten abgeschickt. Was ein Erfolg! Gespannt, ob und wann davon etwas ankommt. 😉 Viel drauf geschrieben habe ich wohlweislich nicht; die sind eh langsamer als wir.
– Der Versuch, über den Hotelansprechpartner von Havanatur unseren Flug (Sonntag, in zwei Tagen) zu bestätigen, war mühselig, weil er nicht zur angekündigten Zeit im Hotel war, sondern nur per Telefon erreichbar. Die Aussage, alles sei OK, ist verheißungsvoll, aber ich bin nicht sicher, ob man ihr trauen kann oder das eine freundliche Art war, die Frage zu beenden. Da uns wegen der zwei Wochen früheren Zeitumstellung auf Sommerzeit in Kuba eh nicht ganz final klar ist, ob unser Flug um 16:05 oder 17:05 geht (deutsche Bestätigung und lokale Informationen widersprechen sich), fahren wir zur Sicherheit am besten beim Flughafen vorbei; sind morgen nur ein paar Kilometer ’neben‘ unserem normalen Weg.
Gestern das Abendessen in dem karibischen Fisch-Restaurant war toll, alleine, weil nicht Horden von Menschen zwischen Tischen und Buffet hin und her stromerten. Viiiiel besser!
Merke: Früher an Spezialitäten-Restaurants denken, zumal wenn sie, wie hier, nur bei Rind, Hummer und besonderem Wein einen Aufpreis kosten. (Berlinerisch:) Da kann man nicht meckern.
Der Abend klang aus mit kubanischer Musik, Getränken, Churros.
An der Theke bestellt jemand Tomatensaft mit Bier. Er klingt wie ein Deutscher. Warum tut man das?!