Honu

Schildkröte

Heute: Hana und zurück. Die Straße nach Hana (ganz im Osten der Insel) ist ein kringeliger Weg entlang der Nordküste mit 54 einspurigen Brücken. Es geht durch grünsten Dschungel, teilweise fühlt man sich in einem Tunnel, und die üppige Pracht der Natur ist hier besonders allgegenwärtig und kaum auszuhalten.

Wir haben einige Stops gemacht. Noch vor der eigentlichen Straße etwas östlich von Paia an einem berühmten Surferstrand konnten wir drei Schildies am Ufer bestaunen. Kurz hinter Meile 2 ein kurzer Spaziergang zu den Twin Falls – die hatten wir vor 19 Jahren nicht gefunden, jetzt ging es leicht. Vermutlich auch wegen der Menge an Menschen, die da waren – es ist voller geworden in den letzten Jahren auf Hawaii. Vor dem nächsten geplanten Stop lockt ein Schild mit Kaffee und Espresso – hier so fast im Nichts keine Selbstverständlichkeit, daher machen wir dort eine Pause, ergänzt mit Scones und Apple Banana. Die vielleicht teuersten Kaffeegetränke dieser Reise – oder zumindest weit vorne – schmecken gut. Ke’anae ist eine pfannkuchenflache Halbinsel mit Taroanbau und rauer Küste – himmlisch. Bei den Three Bears Falls klappt ein kurzer Stop (der Parkplatz ist klein, aber frei genug), bevor wir am Waiʻanapanapa State Park für eine kurze Wanderung halten. Als meditativ beschreibt sie der Reiseführer, und das passt gut, auf schwarzer Lava, zwischen dem ewig tosenden Türkis des Pazifik und frischem Grün von nur zwei Pflanzengattungen hier, wo man sich auf Weg und Trittsicherheit konzentrieren muss. Ein netter Gang. In Hana mag ich unbedingt zum Red Sand Beach, der leichter zu finden und zugänglicher ist als vor 5 Jahren, aber genauso sensationell schön und ungewöhnlich. Für den Rückweg nehmen wir die Südroute um den Haleakala, verlassen die Schotterpiste passend vorm Dunkelsein (Sonnenuntergang ist gegen halb 7) und sind gegen 20 Uhr zurück in Kihei.

Hana ist eine Fahrt wert.

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