Nerdwissen to go:
- Sint Maarten ist ein autonomes Land innerhalb des Königreiches der Niederlande, liegt auf der Insel St. Martin, die zwischen Frankreich (französisches Überseegebiet namens Saint Martin) und den Niederlanden geteilt ist
- Hauptstadt Philipsburg
- 41.000 Einwohner (ganze Insel: 72.000)
- Von Kolumbus 1493 an Sankt Martin entdeckt und danach benannt
- War karibisch, spanisch, französisch, niederländisch. Seit 1648 (die einzige) französisch-niederländische Landgrenze
- Unter den bewohnten Inseln ist sie die kleinste mit geteiltem Staatsgebiet
- Iconic: Maho Beach, der direkt am Anfang der Landebahn liegt und daher für Flugzeugselfies berühmt, -rüchtigt und -kannt ist. Witzige Skurrillität.
- Auf der Insel gibt es die steilste Zipline der Welt. Tja.
Sonst so:
Unsere Hauptinsel diesen Urlaub mit Ankunftsflughafen (Direktflug ab Amsterdam dank der niederländischen Zugehörigkeit) und großem Cruiseterminal (Platz für 6 Schiffe). Hat ein paar Hügel, noch mehr Binnenseen/Lagunen und Buchten und ist innen und außen mit Booten und Yachten jeglicher Größenordnung voll. Was superschön aussieht – Wasser mit Booten ist toll! Aus Neugierde haben wir mal eine Yacht ergoogelt: die Sixth Sense hat Platz für 12 Gäste, 19 Mann Besatzung, hat einen Kaufpreis von 90 Millionen Dollar und jährliche Betriebskosten von 9 Millionen Dollar. Verrücktes Zeug.
Der niederländische Teil wirkt verbaut. Die Hauptstraße ist für 10-15 Minuten dicht, wenn die Klappbrücke aufgeht, was tagsüber 1x/Stunde passiert.
Toll in diesem Kontext: der Sint Maarten Yacht Club direkt daneben. Es gibt leckeres Zeug und immer was zu gucken.
Sint Maarten hat „The friendly island“ als Motto und wirbt damit. In unserem Hotel sind alle wirklich nett. Anderswo nehmen wir es eher gemischt wahr, teilweise sehr kurzangebunden und abwesend, teilweise sehr freundlich bis zuckersüß. Angequatscht wird man auch viel wegen Timing Sharing Sachen und in Philipsburg zum Shoppen, aber ein Nein reicht als Antwort, das ist völlig okay.
Der Knaller im Positiven sind die Autofahrer: völlig entspannt und halten schon für Fußgänger, wenn die noch gar nicht wissen, dass sie über die Straße wollen. Wow. Sehr angenehm. – Man könnte witzeln, dass es daran liegt, dass sie wissen, dass es auch 10 Meter weiter nicht schneller vorangeht, was wahr wäre. 😀 Wie auch immer: sehr angenehm!
Gebäude sind gut in Schuss, nur ein paar sieht man noch, die nach Hurrikan Irma vor 6 Jahren nicht repariert wurden. Farbliche Gestaltung ist teilweise karibisch-bunt. Die Straßen sind kräftig mackig – kleine Autos mit großen Reifen, viel Bodenfreiheit und (wegen der Steigungen) starken Motoren und guten Bremsen machen Sinn, und mit kleinerem Gerät wie Fahrrad oder Moped möchte man nicht gern unterwegs sein.
Wasser und Sonne stehen ganz oben auf der To Do-Liste. Mit der Lage unseres Zimmers haben wir uns schnell angewöhnt, regelmäßig morgens vor dem Frühstück und abends nochmal zu schwimmen. Auch schön: im Schatten auf der Veranda Blick auf das Meer genießen – die Farben sind immer wieder ein Traum. Ausflüge aufs Wasser können uns aber nicht locken angesichts der anstehenden Segeltour, die meisten anderen Angebote klingen auch primär für Touristen gemacht und weniger spannend. Morgen geht’s dann auf das Schiff.



- https://www.smyc.com/
Ich wünsche Euch super Seetage und freue mich darauf Deine Eindrücke zu lesen 🤩
Dankeschön!!