Geführte Tour ist nicht ganz einfach. Man ‚einfach‘ soll zum Büro kommen, aber dann sind gerade alle Führer unterwegs und der ältere Herr muss (ein paar Mal…) fünf Minuten was organisieren, bis er das Büro dicht macht und selber unsere Tour übernimmt. Mit einem Taxi und einem Bus im Schlepptau gehts dann endlich los, aber er sitzt bei uns im Mietwagen und sagt „you are first“. Mi esposo sieht mehr von der Straße als der Landschaft. Mario, der Senior, nimmt sich Zeit, leitet uns zu den Lagos und zeigt Vögel, wo immer einer auftaucht. Wegen dem mucho viento nicht so viele, wie es könnte, aber schön ists allemal. Spannend: Mario sagt, 55% seiner Gäste seien Deutsche, die ja aber nur einen kleinen Teil der gesamten Touristen ausmachen. Deutsche müssten die Natur wohl lieben.
Spannend-skurrile Landschaft, da im Nationalpark. Natürliche Salinen, teils Frisch-, teils Mischwasser, viel Mangroven. Ich finds gut, dass man nur mit Führer herkommt – da können Leute weniger Blödsinn machen. Meinem Papa hätte das gefallen, Vögelbeobachtung. Wir erwischen wegen dem Wind nur einen kleinen Trupp Flamingos und einzelne Pelikane, Geier, Reiher.
Nach etwa 3 Stunden sind wir zurück in der Casa. Kleinen Imbiss, Dankeschön an Mario (Diclophenac kennt er und kommt besonders gut an bei ihm, für die Beine muy importante – das freut uns) und dann am Strand spazieren, mit Kaffee und Erfrischung.
Für den Abend sind wir in Marios Restaurantempfehlung angemeldet. Mmmmh.
Ich glaube, wenn mein Handy mal wieder Internet hat, wird es unendlich viele Updates und Mails laden.