Nach der Landung übt man sich auf Kuba im Schlange stehen: Passkontrolle, Gepäckkontrolle, Zollabfertigung (unkompliziert, aber eben mit Anstehen), Geldwechsel, Taxisuchen. Nach etwas über einer Stunde sitzen wir im Taxi nach Havanna, von Flug, Zeitverschiebung und dem Klimawechsel k.o. und etwas doof im Kopf.
In Deutschland wäre es jetzt nach Mitternacht, hier hab ich frisch geduscht und wir gehen gleich zum Essen.
Oh, unser Quartier. Casa Albici ist eine echte Herausforderung für Taxifahrer, wir näherten uns in konzentrischen Kreisen und er fragte regelmäßig Menschen. Moises ist hier unser Wirt, begrüßt uns, versorgt uns mit Bier und Wasser und bringt uns in unser Zimmer. Sauber, riesiger Balkon, frisch gebautes Bad, aber noch ohne Spiegel, Haken oder Mülleimer. Klopapier gibt’s auf Nachfrage. Ob wir zu Abend essen möchten, Hummer oder Huhn? Wir haben uns für Huhn entschieden. Erstmal was vertrautes.