Wir erbummeln die Stadt sehr gemächlich. Ein paar Ziele haben wir angepeilt, andere erspähen wir im Vorbeigehen.
Es ist Wochen(- und ein bisschen Floh)markt in und um eine schöne Markthalle. Vieles sieht sehr gut aus, der toll aussehende Zuckerkuchen ist leider ausverkauft, als wir zuschlagen mögen. Wahrscheinlich muss ich „genialen Zuckerkuchen backen lernen“ auf meine Liste setzen.
Um die Kirche Notre Dame en Vaux ist ringsherum Baustelle, so groß und umfassend, dass wir Mühe haben, einen Eingang zu finden. Die Mühe wird belohnt mit einer schönen Kirche ganz für uns und dem Kreuzweg Jesu sehr herzig gebaut mit Playmobilfiguren.
Wir stolpern in ein Champagnerhaus, wo wir im sehr gemütlichem Innenhof ihre offenen Champagner probieren; Champagnerhäuser gibt es in Chalons nicht soooo viele, da muss man Gelegenheiten ergreifen. 🙂 Wir treffen eine der netten Französinnen vom Vorabend wieder. Übrigens haben natürlich die Neuseeländer haushoch gewonnen, gestern.
Die Cathedrale Saint Etienne lohnt auch einen kleinen Exkurs, bevor wir bei Joseph Perrier eine Führung mit Kellerbesichtigung und Tasting machen.
In vielerlei Hinsicht sehen und hören wir bekannte Dinge, aber auch hier sind wieder ein paar spannende Nuancen und Details dabei. Beim Tasting habe ich sehr viel Freude an einem Vintage Champagner von 2013, derweil wir mit anderen Gästen aus UK plaudern und Empfehlungen austauschen.
Auf dem Rathausplatz läuft heute Abend beim Rugby Wales gegen Portugal – Wales wird wohl gewinnen. Wir trinken ein Bier und genießen am Platz unser letztes Abendessen in Frankreich.
Insgesamt 5 neue Champagner heute. 59 waren es damit insgesamt, wenn ich mich nicht verzählt habe 😉
Morgen geht es in die Heimat.